Progressive Metal & Rock : The Wall

The Wall

EUR 11,67

  1. In the flesh
  2. Thin ice
  3. Another brick in the wall
  4. Happiest days of our lives
  5. Another brick in the wall (1)
  6. Mother
  7. Goodbye blue sky
  8. Empty spaces
  9. Young lust
  10. One of my turns
  11. Don t leave me now
  12. Another brick in the wall (2)
  13. Goodbye cruel world

THE WALL

pink floyd - the wall - das kronjuwel der rockmusik... - 4-3-2-1-redy for lift-off ...man legt die erste cd von the wall in den player, lauscht, vernimmt klänge wie man sie eher von einer reinen klassik-cd erwartet hätte, ruhig, kammermusikalisch-orchestral, fast anheimelnd.. aber schon einen augenblick später presst es einen fast an die wand (und die versammelte nachbarschaft aus dem häuschen..), denn schon das erste riff geht einem vom ohr schnurstracks in den schädel - und beisst sich da geradezu-wohlig fest... wenn man auch gerade mit anderem beschäftigt war, handy justieren, alte fernsehprogramm-zeitschriften zerfleddern, teddybär streicheln.. alles aus-und-vorbei, denn jetzt zählt nur noch eines: pink floyd - the wall - und spätestens nach dem bomberpiloten-inferno, welches einen nach zwo-dritteln in the flesh überrumpelt, fühlt man, sieht man, denkt man nur noch eines: pink floyd - the wallthe thin ice wirkt nur auf den ersten blick watteweich-anheimelnd, man fühlt (bzw. leidet) mit jeder strophe mehr und mehr mit, man fühlt sich teilweise von der intensität, wie sie pink floyd auf the wall zelebrieren, geradezu überrollt und vielleicht sogar emotionell überfordert.. was zuvor noch ein farbenfroher herbsttag war, entpuppt sich beim gleichzeitigen hören von the wall als trüber, regnerischer tag, welcher einen nur-wieder-einmal daran erinnert, daß 75% des jahres ohne irgendein motiv einfach verflossen seien...doch selbst wenn man sich so fühlt - man kann in allem das positive sehen, in diesem fall, beispielhaft, nämlich, daß einem jeden selbst bei bloß noch 25% rest-jahr immer-noch 24 stunden am tag übrig bleiben, die man mit pink floyd - the wall intensivieren könnte...

Ein Klassiker - Das Album The Wall ist wohl eines der besten Musikalben überhaupt. Klanglich gut, und im Gegensatz zu heutiger Musik - ist dies noch Musik! Sicher, einen Technojünger wird dies nicht begeistern, aber jeder der Oldscool mag, kann Freude an diesem Album finden.

Eine Offenbarung ohne Wenn und Aber. Amen. - Es gibt tatsächlich Leute, die The Wall nicht für ein Meisterwerk halten. Es ist aber eins. Das ist einer jener Musik-Meilensteine, bei denen man lieber sein letztes Hemd weggibt als das Doppelalbum. The Wall ist vielfältig in den Arrangements, reich an Melodien, aussagestark in den Lyrics, ist mit Herzblut gesungen und eingespielt, beschert an verschiedenen Enden des Körpers Gänsehaut (z.B. bei den ultrakurzen Stücken Bring the boys back home oder Goodbye cruel world), und wenn ich nochmal jemanden sagen höre, The Wall sei kein Werk der Spitzenklasse, nehm ich mir einen Brick out of the Wall und haue ihm den um die Ohren.

Lyrisch Spitzenklasse - musikalisch Geschmackssache - Ohne Zweifel hat Roger Waters mit The Wall eines der ausdrucksstärksten Alben der Musikgeschichte geschaffen. Doch wie es nunmal bei Pink Floyd bzw. deren Fangemeide ist, gibt es diejenigen, die die Texte über alles stellen und diese Platte als absolutes Meisterwerk feiern (eben die Waters-Fans), aber auch diejenigen, für die die Musik, die eingängigen Melodien, die einzigartigen Arrangements an erster Stelle stehen und die The Wall aus diesem Grund nicht auf den Olymp des Floydschen Schaffens hieven. Ich zähle mich als ausgesprochener Gilmour-Fan zu letzterer Gruppe. Meiner Meinung nach ist der Großteil der auf The Wall enthaltenen Musik eher als akustischer Feldversuch anzusehen, rein musikalisch lassen die meisten Stücke stark zu wünschen übrig. Zum Glück gibt es zwischendurch Lichtblicke wie Hey you, Comfortably numb und Run like hell (welch Zufall, dass die letzten beiden aus Gilmours Feder stammen), die mich im Großen und Ganzen doch mit The Wall versöhnen.Fazit: Sicher kein Album, das man mal eben zwischendurch in den Plattenspieler wirft um es nebenher laufen zu lassen, sondern das gewisse Ansprüche an den Hörer stellt. Man muss die Umstände, die zur Entstehung geführt haben, kennen (kurz gesagt: Roger Waters Leben), und voll erfahren kann man es ohnehin nur, wenn man sich die Zeit nimmt, die Lyrics nebenher mitzulesen und so die gesamte Story zu erfassen. Dies wiederum hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Beeindruckend - Ich bin mit meinen 31 Lenzen nicht unbedingt einer, der sagen kann er wäre mit der Musik von Pink Floyd aufgewachsen. Ich höre Künstler verschiedenster Musikrichtungen, die meiner Meinung nach qualitativ hochwertige Musik machen: von Depeche Mode über Kraftwerk zu Underworld, Björk, Radiohead weiter zu Smashing Pumpkins, Massive Attack, Enrique Bunbury und The Doors - um nur ein paar zu nennen. Immer jedoch haben Pink Floyd - und das haben sie mit Yello gemein - bei mir eine ganz besondere Stellung eingenommen! Diese individuelle Klasse, dieses Gespür für Harmonien und sphärischen, in sich stimmigen Klanglandschaften können mir nur diese zwei besagten Bands geben. Wobei man Pink Floyd sicherlich nicht mit Yello vergleichen kann, aber beide Bands sind völlig losgelöst von irgendwelchen Musikrichtungen eine absolute Ausnahmeerscheinung.Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass sich dies lange Zeit nur auf WYWH, DSOTM, Animals und Division bell bezog. Mit The wall konnte ich lange Zeit nicht viel anfangen. Das Doppelalbum war mir zu unbeständig. Tolle eingängige Songs auf der einen Seite, unnahbare unbequeme Songs auf der Anderen. Als ich kürzlich die tolle The wall - Show von Aussiefloyd live gesehen habe, entdeckte ich die Wall-Songs neu. Zu Hause hörte ich dann seit langer Zeit wieder mal das Album an und die Genialität dieses Werkes erschloss sich mir so langsam! Und mittlerweile sehe ich The wall als das was es ist: Ein Konzeptalbum von beeindruckender Tragweite hinsichtlich Texte und Arrangements! Und da war sie wieder - die Erkenntnis: So etwas schafft nur Pink Floyd! Und es ist ja nicht umsonst das meistverkaufte Doppelalbum der Welt. Wenn auch verspätet - 5 Sterne.




The Wall